Das Große Hufeisen Reiten            

An der Prüfung zum Großen Hufeisen Reiten kannst du teilnehmen, wenn du im Jahr der Prüfung nicht älter als 18 Jahre wirst.

Was musst du können?

Im praktischen Teil werden folgende Bereiche geprüft:

Umgang mit dem Pferd:

  • korrektes Führen und Anbinden eines Pferdes oder Ponys, passieren anderer Pferde und Wenden auf der Stallgasse
  • Pferdepflege, z.B. Putzen, Huf- und Schweifpflege, versorgen des Pferdes/Ponys nach der Arbeit

Reiten:

  • Reiten eines Dressurreiterwettbewerbs, Reiten im Außengelände mit dem Überwinden kleinerer, reitweisenspezifischer Hindernisse (hier sind Hilfszügel gemäß §70d LPO gestattet)

Im theoretischen Teil werden Fragen zu folgenden Bereichen gestellt:

  • Bezeichnung der wichtigsten Putz- und Ausrüstungsgegenstände, Lederpflege
  • Grundbedürfnisse des Pferdes kennen, Grundsätze auf dem Gebiet des Umganges mit dem Pferd
  • Grundkenntnisse über Pferdehaltung und Fütterung
  • Reitlehre: Grundkenntnisse über Sitz und Hilfen, Hufschlagfiguren, Bahnordnung

Bewertet werden deine Kenntnisse und deine Geschicklichkeit im Umgang mit dem Pferd oder Pony. Weiter fließt in die Beurteilung ein, wie gut du auf dem Pferd sitzt und wie gut du einwirkst. Das Prüfungsergebnis lautet dann "bestanden" oder "nicht bestanden", es gibt also keine Noten.

Das Kleine Hufeisen Reiten             

An der Prüfung zum Kleinen Hufeisen Reiten kannst du teilnehmen, wenn du in dem Jahr, in dem du die Prüfung machst, maximal 16 Jahre alt wirst.

Was musst du können?

Im praktischen Teil werden folgende Bereiche geprüft:

Umgang mit dem Pferd:

  • korrektes Führen und Anbinden eines Pferdes oder Ponys, Passieren
    anderer Pferde, Wenden auf der Stallgasse
  • Pferdepflege, z. B. Putzen, Huf- und Schweifpflege, Versorgen des
    Pferdes/Ponys nach der Arbeit
  • Mithilfe beim Zäumen und Gurten

Reiten:

  • Auf- und Absitzen, hintereinander reiten, evtl. Reiten über
    Cavaletti (hier sind Hilfszügel gemäß §70d LPO gestattet)

Im theoretischen Teil werden Fragen zu folgenden Bereichen gestellt:

  • Bezeichnung der wichtigsten Putz- und Ausrüstungsgegenstände, Lederpflege
  • Grundbedürfnisse des Pferdes kennen
  • Grundkenntnisse über Pferdehaltung und Fütterung
  • Reitlehre: Grundkenntnisse über Sitz und Hilfen, Hufschlagfiguren, Bahnordnung, Anlegen und Anpassen von Sattel und Trense, Verschnallen der Bügel

Bewertet werden deine Kenntnisse und deine Geschicklichkeit im Umgang mit dem Pferd oder Pony. Weiter fließt in die Beurteilung ein, wie gut du auf dem Pferd sitzt und wie gut du einwirkst. Das Prüfungsergebnis lautet dann "bestanden" oder "nicht bestanden", es gibt also keine Noten.